Muss man vor der Brustvergrößerung mit dem Rauchen aufhören?
Rauchen verschlechtert die Durchblutung und kann zu Wundheilungsstörungen führen. Warum der Verzicht vor und nach einer Brustvergrößerung wichtig ist.
Rauchen verschlechtert im Allgemeinen die Durchblutung des Gewebes und kann so nach jeder Operation zu Wundheilungsstörungen führen. Eine verlangsamte oder gestörte Wundheilung kann eine längere Ausfallszeit und eine nicht schön aussehende Narbe mit sich bringen. Gerade vor und nach einer Brustvergrößerung ist daher der Verzicht auf Zigaretten dringend anzuraten.
RaucherInnen haben erhöhtes Risiko für Wundheilungsstörungen
Rauchen schadet der Gesundheit, das ist allgemein bekannt. Generell haben Raucher meist eine verlangsamte Wundheilung, da die Durchblutung gestört ist. Das zeigt sich schon bei kleineren Verletzungen, die überdurchschnittlich lange brauchen, um zu verheilen. Nach einer Operation sind der Körper und seine Selbstheilung natürlich besonders gefragt. Die Narbe muss verheilen und das möglichst schnell und schön, damit sie verblassen kann und zu einem besonders ästhetischen Ergebnis führt.
Auch bei einer Brustvergrößerung kommt es bei Raucherinnen öfter zu einer Wundheilungsstörung, als bei Nichtraucherinnen. Rauchen vor der Operation birgt also das Risiko einer unschönen Narbe oder eines langwierigen Heilungsprozesses.
Wie lange vor der Brustvergrößerung sollte man aufhören zu rauchen?
Wer 6 Wochen vor der Operation aufhört zu rauchen und auch 6 Wochen nach der Operation nicht mehr raucht, hat etwa dasselbe Risiko einer Wundheilungsstörung wie eine Person, die nie geraucht hat. Wer nicht ganz mit dem Rauchen aufhören kann, sollte zumindest reduzieren. Eine Reduktion des Konsums geht mit einer Reduktion des Risikos einher. Am besten ist jedoch vor einer Brustoperation ganz mit dem Rauchen aufzuhören. Hier steht Eigenverantwortung für ein schönes ästhetisches Ergebnis im Vordergrund.